Neubewilligung von Banken und Effektenhändlern

Das Führen von Bewilligungsverfahren im Bereich Banken und Effektenhandel ist Aufgabe der FINMA. Nachfolgend sind wichtige Informationen für ein zweckmässiges Vorgehen zu finden.

Für sämtliche Bewilligungstypen stellt die FINMA Wegleitungen zur Verfügung. Diese erleichtern das Vorgehen für die Gesuchsteller und zeigen auf, welche Angaben und Unterlagen erforderlich sind. Die FINMA empfiehlt etwaigen Gesuchstellern, ihre konkreten Bewilligungsprojekte anlässlich einer Sitzung mit FINMA-Vertretern vorzustellen, um noch vor Einreichung des Gesuchs eine erste Rückmeldung zu erhalten.

Die Gesuchsteller können sich zum Einreichen ihres Gesuchs durch spezialisierte Rechtsanwälte und Berater oder durch anerkannte Prüfgesellschaften vertreten lassen. Eine diesbezügliche Pflicht besteht jedoch nicht.

Nach Einreichung des Gesuchs wird dem Gesuchsteller mitgeteilt, welcher FINMA-Mitarbeitende für das Verfahren zuständig ist und welche zusätzlichen Informationen und Unterlagen allenfalls nachzureichen sind.

Die FINMA gewährleistet eine rasche Behandlung des Gesuchs und stellt sicher, dass grundsätzliche Bewilligungshindernisse frühzeitig erkannt werden. Sobald sämtliche relevanten Informationen und Unterlagen vorliegen, prüft und entscheidet die FINMA, ob die Bewilligung erteilt werden kann. Der Gesuchsteller hat eine Mitwirkungspflicht bei der Vervollständigung des Sachverhalts und dem Nachweis der Bewilligungsvoraussetzungen. Die beantragte Bewilligung wird erteilt, wenn sämtliche Bewilligungsvoraussetzungen zweifelsfrei erfüllt sind oder erfüllt werden können.

Die Bearbeitungsdauer ist abhängig vom Bewilligungstyp sowie von der Qualität und Komplexität des Gesuchs. Bei Gesuchen mit Auslandbezug ist zudem die Reaktionszeit der relevanten ausländischen Aufsichtsbehörden einzuberechnen.