2014-61

← Back to overview page

Party X GmbH und Y GmbH
Area Takeovers and disclosures
Topic Takeovers
Summary

Die Z AG hatte ein öffentliches Angebot für alle Aktien der U AG gemacht. Die Situation war aussergewöhnlich: Die bedeutenden Aktionärinnen X GmbH und Y GmbH hatten ihre Aktien der U AG vorgängig angedient, hielten ebenfalls meldepflichtige Beteiligungen an der Anbieterin und hatten die Beteiligungen an Zielgesellschaft und Anbieterin zeitlich parallel aufgebaut. Zudem bestanden Verflechtungen auf Organstufe bei der X GmbH, der Anbieterin und der Zielgesellschaft. Die UEK entschied, dass die beiden Aktionärinnen für die Zeit ab der Voranmeldung des Angebots mit der Anbieterin in gemeinsamer Absprache handelten. Gegen diesen Entscheid erhoben die beiden Aktionärinnen Beschwerde bei der FINMA. Der Übernahmeausschuss kam zum Schluss, dass es trotz der obgenannten parallelen Verhaltensweisen der Beschwerdeführerinnen keine hinreichenden Hinweise auf ein Zusammenwirken der Beschwerdeführerinnen mit der Anbieterin gab und ein zulässiges Parallelverhalten der beiden Aktionärinnen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden konnte.

Measures

Gutheissung der Beschwerde

Legal force

Die Verfügung wurde nicht angefochten und ist rechtskräftig.

Communication Medienmitteilung FINMA vom 13.11.2014
Date of decision 01.01.0001
Backgroundimage