Reporting on collective investment schemes

Die FINMA führt Ende 2021 eine neue Erhebung von Daten über Fonds ein. Die Datenerhebung betrifft alle Finanzintermediäre im Sinne von Artikel 2 des Finanzinstitutsgesetzes (FINIG), die ausländische Fonds mit alternativen Anlagestrategien verwalten. Für schweizerische kollektive Kapitalanlagen werden die Daten direkt von den Fondsleitungen erhoben (Art. 2 Abs. 1 Buchstabe d FINIG).

Im Rahmen der Datenerhebung müssen die Finanzintermediäre künftig jährlich Daten zu Risikopositionen, Hebelfinanzierung (Leverage), Liquidität und Gegenparteirisiken der verwalteten Fonds bereitstellen. Die Daten sollen dazu dienen, die Qualität der Aufsicht im Bereich Fondsverwaltung zu verbessern und Systemrisiken leichter zu identifizieren. Darüber hinaus ermöglichen die Daten eine bessere Beurteilung der mit den Finanzintermediären und deren Fonds verbundenen Risiken. Internationalen Standards und Vorschriften wird ebenfalls Rechnung getragen.

Die Erhebung erfolgt risikoorientiert. Die FINMA hat als Schwelle für die Datenerhebung einen Mindestbetrag von CHF 500 Millionen für schweizerische Fonds und von CHF 500 Millionen plus alternativer Anlagestrategie für ausländische Fonds festgelegt. Das bedeutet, kleinere Fonds, die keinen Einfluss auf die Systemstabilität haben, werden von der Datenerhebung nicht erfasst.

Die Erhebung wird anfangs Dezember 2021 auf EHP publiziert und die Frist für die Einreichung läuft bis Ende März 2022.

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